Durch den Einsatz von neuen Mischgasen ergeben sich schnell längere Dekompressionszeiten, die es "abzusitzen" gilt. Gerade bei der Dekompression bewegt sich der Taucher jedoch nur sehr wenig. Werden solche Tauchgänge in kälteren Gewässern durchgeführt, muss sich der Taucher entsprechend gegen Unterkühlung (Hypothermie) schützen.
Durch die höhere Wärmeleitfähigkeit (Konvektion) des Wassers, kühlt ein ungeschützter Taucher etwa 25mal schneller aus. Neben diesem Effekt begünstigen aber auch heliumangereicherte Atemgemische die Auskühlung des Tauchers. Durch die höhere Konvektion kühlt der Körper hier ebenfalls schneller aus. Besonders gefährlich ist diese Art der Auskühlung, weil sie durch den Organismus nicht registriert wird (allerdings ist die Auskühlung über die Atmung erst ab Tiefen >150m relevant)
Wird nicht mit entsprechenden Maßnahmen einer Unterkühlung entgegen gewirkt, kühlt der Körper nach und nach aus, was im Extremfall zu einer Bewusstlosigkeit (ab ca. 34° bis 31° Körperkerntemperatur) führen kann.
Beim technischen Tauchen werden überwiegend Trockentauchanzüge eingesetzt, die im Vergleich zu Nass- bzw. Halbtrockenanzügen über wesentlich bessere Isolationseigenschaften verfügen. In Kombination mit einem jeweils der Wassertemperatur angepassten Unterzieher wird die gewünschte Isolationsstärke gewählt.
Gleichzeitig dient ein Trockentauchanzug auch als Redundanz zu dem mitgeführten Auftriebsmittel, dem Wing. Sollte das Wing ausfallen besteht immer noch die Möglichkeit einer Tarierung über den Anzug. Daher sollten tiefe Tauchgänge grundsätzlich, unabhängig von der Wassertemperatur mit einem Trockentauchanzug durchgeführt werden.
Grundsätzlich ist bei dem allgemeinen Thema Isolation zwischen den folgenden Gruppen zu unterscheiden:
Wasserdurchlässige Tauchanzüge sind klassische Nasstauchanzüge und Halbtrockenanzüge. Diese Anzüge eignen sich vornehmlich für den Sporttauchbereich. Durch den direkten Körperkontakt mit dem Wasser erfolgt die Hypothermie immer schneller als bei Anzügen die einen direkten Wasserkontakt verhindern. Somit kühlt der Körper schneller aus, was letztlich die Tauchzeit und damit das Einsatzgebiet dieser Anzüge limitiert. In heimischen Gewässern sind aus diesem Grund bereits einfache technische bzw. tiefere Tauchgänge mit dieser Art Anzug kaum durchzuführen.
Wasserundurchlässige Tauchanzüge sind alle Trockentauchanzüge. Diese Anzüge verhindern durch Latex- oder Neoprenmanschetten dass Wasser zwischen den Taucher und dem Anzug fließt. Um sich jedoch vor der Kälte zu schützen sind so genannte Unterzieher erforderlich. In der Regel passt der Taucher die dicke der Unterzieher an die zu erwartenden Wassertemperaturen und der zu erwartenden Tauchzeit an. In der Kategorie Trockentauchanzüge wird zwischen zwei Trockentauchanzugstypen unterschieden. Der eine Typ besteht vollständig aus Trilaminat und ist extrem reißfest, bei minimalem Gewicht und komfortabler Bewegungsfreiheit. Der zweite Typ wird aus Neopren hergestellt, welches je nach Hersteller komprimiert wird um den Auftrieb an der Oberfläche zu reduzieren.
Ein Trockentauchanzug sollte folgende Merkmale aufweisen:
1. Egal welcher Typ (Trilaminat / Neopren) verwendet wird es muss immer sicher gestellt sein, dass der Taucher über eine ausreichende Bewegungsfreiheit verfügt und zwar mit Unterzieher. Diese kann am besten getestet werden, indem man mit dem angezogenen Anzug in die Hocke geht, hierbei sollte nichts zwicken oder spannen. Um später im Wasser auch in der Lage zu sein die Ventile zu erreichen muss es möglich sein mit beiden Händen hinter den Kopf zu greifen. Bei dieser Prozedur darf der Anzug weder spannen noch den Bewegungsablauf einschränken. Gleiches gilt für den Unterzieher.
2. Der Anzug verhält sich idealer Weise neutral. Damit ist gemeint, dass der Auftrieb eines Anzuges unabhängig von der getauchten Tiefe sein sollte. Damit fällt die Wahl des Anzuges immer auf einen Trilaminatanzug. Neoprenanzüge haben den entscheidenden Nachteil, dass sie bei einer hohen Wassertiefe zunehmend komprimiert werden, wass die Isolationseigenschaften verschlechtert und zusätzlich den Taucher überbleit.
3. Der Reißverschluss sollte diagonal über den Oberkörper führen, um in der Lage zu sein diesen selber öffnen und schließen zu können. Des weiteren wird bei dieser Reißverschlussführung die kleinstmögliche Belastung durch Flaschen, Wing und Harness ausgeübt.
4. Latexmanschetten sollten Neprenmanschetten vorgezogen werden. Latexmanschetten ermöglichen ein separates Abdichten der Trockentauchhandschuhe. Dies ist unbedingt erforderlich, da hierdurch im Falle einer Undichtigkeit im Handschuh nicht der ganze Anzug mit Wasser volläuft. Der Taucher kann dann aus den Beintaschen die Neopren-Ersatzhandschuhe holen, und so den Tauchgang unter Einhaltung aller Vorgaben gefahrlos beenden.
5. An den Beinen sollten zwei Beintaschen für wichtige Ausrüstungsgegenstände angebracht sein. Als Füßlinge sollten Turbo Soles oder alternativ Rock Boots verwendet werden. Turbo Soles verleihen dem Taucher ein besseres Gefühl für die Flossen, sind allerdings im groben Gelände kaum einsetzbar. Rock Boots vermitteln ein ausreichendes Gefühl für die Flossen und sind speziell für unwegsames Gelände entworfen worden.
Das wichtigste ist die Bewegungsfreiheit des Anzuges, ist diese nicht gegeben, können die Ventile nicht erreicht werden. Ferner muss der Anzug im Wadenbereich sehr eng geschnitten sein, nur so kann verhindert werden, dass sich ungewollt Luft ansammelt und den Trimm gefährdet. Fußblei wird nicht eingsetzt.
Es ist immer darauf zu achten, dass die Schlaufe des Reißverschlusses nicht "rumbaumelt". Theoretisch kann sich diese in Wrackteilen verfangen und den Anzug ungewollt öffnen.
Keine
Der Reißverschluß des Trockentauchanzuges ist mit Parafin (in Teelichtern enthalten) zu pflegen. Im Fachhandel werden aber auch dafür spezielle Produkte angeboten. Letztlich funktioniert es aber auch mit Teelichtern.
Der "DIR" Hersteller ist wohl die Firma DUI. Oft kommen der DUI TLS350 bzw. Abwandlungen dieser Typen zum Einsatz. Im Prinzip kann aber auch jeder beliebige Hersteller verwendet werden, solange die o.g. Eigenschaften eingehalten werden. Vernünftige Alternativen zu DUI stellen Ursuit und Santi dar, beide Hersteller verfügen über einen "akzeptablen" Schnitt und sind hervorragend gefertigt.
Keine
Ihr habt eine Meinung, Anregung oder Kritik zum Bericht?
Dann einfach hier die Gelegenheit nutzen Euch anonym mitzuteilen:
Wilke, 02.02.2012 - 07:47 Uhr
@Mirko, gegen Kallweit spricht m.E. die Passform. Meiner Meinung nach ist diese sehr
schlecht und für horizonatales Tauchen überhaupt nicht geeignet. Der
Reißverschluss ist Nebensache. Perfekte Passform steht an allererster Stelle, erst
danach folgen die technischen Leistungsmerkmale. LG Wilke
Wilke, 02.02.2012 - 07:09 Uhr
Hallo Chris, bei Rockboots gibt es keine wesentlichen Unterschiede. Kalt werden Deine
Füsse eh immer, bzw. über die Grad wie fest du die Schnürung anlegst,
kannst du zumindest ein wenig Einfluss auf die Kälte nehmen. Ich empfehle Dir die DUI
Rockboots, die sind schön breit und sehr stabil LG WIlke
Chris, 29.01.2012 - 17:56 Uhr
Hallo Wilke! Erst mal ein Lob zu dieser tollen Seite!!! Hab meinen Anzug jetzt mit
neoprensocken ausstatten lassen, weil ich bei meinem Santi mit den normalen Stiefeln immer
Luft in den Schuhen hatte! Kannst du mir gute Rock Boots empfehlen? Bin mir unsicher!:/
viele Grüße Chris
Mirko, 20.01.2012 - 23:05 Uhr
Hi, was spricht gegen horizontale Frontzipps wie z.B. bei Kallweit? Da ist der
Reißverschluss ja noch besser geschützt als bei dem diagonalen Zipp und bei
vielen diagonalen Zipps braucht man für das erste bzw. letzte Stück dann doch
einen Partner.
sth@honigbau.de, 11.01.2012 - 19:50 Uhr
Hallo zusammen,
so nun kurzer Bericht der neuen Füsslinge, ganz einfach
wieso
werden überhaupt andere verbaut, allerdings kauft wohl
Santi diese auch nur dazu und
lässt die dann halt labeln, habe nun welche
vom Hersteller, absolut Weltklasse.
Wilke, 06.12.2011 - 17:44 Uhr
Hallo Mörtel, die Turbo Soles von DUI sind schlecht, die FlexSoles von Santi um ein
vielfaches Besser. Besserer Halt durch leichte Gummiverstärkung an Fusspitze und
Ferse. Sowie einen kleinen Überstand an der Ferse für das Flossenband.
Flossengefühl ist durch die bessere Fussführung auch besser.
sth@honigbau.de, 05.12.2011 - 16:02 Uhr
Hallo Thema Turbo Soles,
wie sind denn die FlexSoles von Santi geben diese das
gleiche
Gefühl wie die \"echten\" DUI Turbo Soles
??
G
Mörtel
wilke, 26.10.2011 - 13:37 Uhr
Selber programmiert ;-)
Robert, 26.10.2011 - 07:29 Uhr
Mich interessiert nur die Kommentarfunktion bzw. welches Scrpit hier verwendt wird.
Danke.
Robert.
wilke, 24.10.2011 - 08:44 Uhr
hallo tobi, neoprenmanschetten am hals sind o.k. an den armen allerdings kritisch zu
sehen. der wechsel von trocken- auf nasshandschuhe bzw. umgekehrt, ist kaum moeglich.
insgesamt ist der wechsel einer neoprenmanschette recht anspruchsvoll und nur schwer
\"im feld\" auszutauschen. latexmanschetten sind unkomplizierter und damit in
summe empfehlenswerter. lg wilke
Tobi, 23.10.2011 - 12:31 Uhr
Hallo, wie sieht es mit einer Neoprenmanschette aus? Vorteile, Nachteile gegenüber
einer Latexmanschette?
wilke reints, 17.10.2011 - 21:06 Uhr
Hallo Brar, ich habe nur die DUI Rock Boots getaucht. Santi und SeacSub bieten auch noch
Rock Boots an... bestellen und ausprobieren ;-)
Brar.nissen@insel-foehr.dlrg, 15.10.2011 - 21:44 Uhr
Hallo Wilke,
schöne Grüße in die Berge von der Nordsee :-)
hast du
alternativen zu den Rock Boats von DUI.
Ich finde diese sind zu schnell
aufgebraucht.
Danke
Rolf, 09.10.2011 - 19:46 Uhr
Hallo Ludwig, im ersten Step ist es wichtig, dass du deine Neopren-Halsmanschette soweit
wie möglich, ca. zur Hälfte, aber mind. 1/3 Drittel der gesamten
Manschettenlänge nach innen umgeschlagen hast und beim Sprung ins Wasser, eine
aufrechte Kopf- und Körperhaltung einnimmst. (Ein nach vorn geneigter Kopf,
führt zu einer Undichtigkeit im Bereich des Nackens.) Zusätzlich ist es von
Vorteil, wenn deine Kopfhaube auf den Anzug abgestimmt ist, im Halsbereich eine glatte
innenliegende Neoprenfläche hat und damit auf der ebenfalls glatten
Neoprenfläche der Halsmanschette aufliegt. Um eine optimale Abdichtung zu erreichen,
solltest du ausreichend Luft im Anzug haben. Diese Luft setzt sich unter die umgeschlagene
Halsmanschette und dichtet den Halsbereich damit zusätzlich optimal ab. Die im Anzug
befindliche, überschüssige, Luft, kannst du kurz vor dem Abtauchen, über
das Auslassventil entweichen lassen, und somit unter optimalen Bedingungen abtauchen.
Viele Grüße, Rolf
nc-ludwigem@netcologne.de, 09.10.2011 - 14:11 Uhr
Hallo :-) eine Frage: wenn ich mit mein Trocki mit Neopren Halsmanchette vom Steg springe,
tritt \"fast\" immer Wasser rein. Wie könnte ich es verhindert? (Vom Land
aus, da ich langsam unter tauche, passiert es nicht) Danke Vielmals im voarus für
eine Gute Antwort.
Viele Grüße, Ludwig.
ralue@web.de, 07.10.2011 - 08:23 Uhr
Hallo Rolf,
ich pflege meine Manschetten kaum und sie sehen seit Jahren aus wie neu, wenn
dann nehme ich maximal etwas Talkum, also nicht übertreiben!!
Grüße
Rolf, 03.10.2011 - 22:35 Uhr
Hallo Wilke, kürzlich habe ich meine Latex-Hals- und Armmanschetten erneuern lassen
und zusätzlich ein neues Alu-Ringsystem eingebaut. Ich pflege alle Manschetten, nach
jedem 2ten TG, mit dem Seal-Saver von MacNett und vor jedem TG mit Talkum. Trotz dieser
umfangreichen Pflege, verfärbte sich die Halsmanschette, bereits nach dem 2ten TG,
die beiden Armmanschetten sind nach 15 TG stark pöros und eine Armmanschette bereits
undicht. Da die Manschetten, selbst im verklebten Bereich, leichte Risse aufweisen,
schließe ich eine Überstrapazierung meinerseits aus und tippe auf \"nicht
frische\" Manschetten seitens des Reparaturservices. Nach Rücksprache mit dem
Reparaturservice, wurde mir mitgeteilt, dass gerade durch Alu-Ringsysteme dieser enorme
Verschleiß begünstigt würde. Hast du Erfahrungen mit
Alu-Ringsystemen.
Liebe Grüße, Rolf
florian@dir-bodensee.de, 30.08.2011 - 18:40 Uhr
Alternativ zum Ursuit kann ich dir aber auch den SANTI E.lite empfehlen! Auch dieser hat
tolle Features und eine gute Beweglichkeit, ist allerdings etwas steifer als der Ursuit.
Tip:
(http://www.shop.trimixdiver.de/product_info.php?products_id=295&osCsid=95c3f96f11bfb276c6fe5c035bb6b48a)
LG Flo
florian@dir-bodensee.de, 30.08.2011 - 18:36 Uhr
Hi Janko!
Ich durfte erst kürzlich die neue Deepstop Edition von Ursuit
probetauchen. Kann dir den Anzug nur empfehlen! Beweglichkeit war fast besser als in
meinem DUI und dazu glänzt das Teil mit tollen Features wie den geräumigen
funktionalen Beintaschen und den hervorragend verarbeiteten Füßlingen.
Preislich liegt das gute Stück deutlich unter DUI! Einfach mal anschaun:
(http://www.deepstop.de/deepstop-cave-edition-p-1056.html) LG Flo
Janko, 30.08.2011 - 17:14 Uhr
Hi Wilke,
danke für deine Antwort. Aber es kann doch nicht jede Firma außer
Dui, Santi und Ursuit schlechte Anzüge produzieren.
Kannst du mir zu Dui, Ursuit
und Santi Anzüge nennen die du mir empfehlen würdest.
Brauche einen Tri-Trocki
nach Maß oder Teilmaß, soll robust sein, lange halten und auch für das
Techn. Tauchen geeignet sein. Da will ich demnächst einsteigen.
MfG
Janko
wilke, 29.08.2011 - 21:19 Uhr
hallo janko, ehrliche antwort? lass sofort die finger davon, Santi oder dui. alles andere
ist mehr oder weniger schrott. sorry, is aber so. kauf den abzug bitte nicht. lg wilke
Janko, 29.08.2011 - 17:38 Uhr
Hallo,
Ich will mir einen Tri Trocki auf Maß fertigen lassen, bin zu lang und
schlank.
Bei Seaskin bekommt man für 800-1000€ den Maßanzug nach eigener
Wunschauswahl im Baukastenprinzip mit Unterzieher (auch nach Maß).
Hast du
Erfahrung mit den Seaskin Anzügen, taugen die was?
MfG
Janko
wilke, 16.08.2011 - 23:10 Uhr
hallo juergen, sorry mit echten erfahrungen kann ich leider nicht dienen... lg wilke
Juergen Heinl, 16.08.2011 - 00:26 Uhr
Hallo, hast Du Erfahrungen in den Unterschieden zwischen ScubaForce und Ursuit Heavy Light
RQ?
Da ich gerade vor der Wahl stehe, freue ich mich über entsprechende
Informationen.
Wilke, 21.07.2011 - 20:42 Uhr
Hi Andreas,
die Manschetten an den Armen sind bei DUI konisch, so dass sie unter Wasser
oft undicht werden. Die liegen nicht korrekt an, bei Santi sind die Manschetten stabiler,
auch konisch, aber dicht. Wobei die Manschetten noch gehen, wirklich peinlich wird es bei
den Turbosoles. Hier handelt es sich immer noch um eine Neoprensocke mit aufgeklebter
Fußsohle - kein halt, weder an Land noch unter Wasser. Keine Verstärung an der
Hacke, somit drücken die Springstraps erheblich, das ist wirklich nicht mehr
zeitgemäß und sehr schlecht gelöst. Eine wirklich sehr gute Entwicklung
hat Santi bei den Flexsoles hingelegt, die hatte ich an meinem Santi, das war super - eben
so wie man es eigentlich auch von dem teuersten Hersteller (also DUI) erwarten
würde... LG Wilke
Andreas, 21.07.2011 - 17:48 Uhr
Moin, warum bist Du der Meinung das die Manschetten und Füsslinge bei DUI nicht mehr
zeitgemäss sind?
Gruß
Andreas
Wilke Reints, 08.07.2011 - 18:32 Uhr
Hm, was stoert dich konkret? LG Wilke
Andy, 08.07.2011 - 16:20 Uhr
So einen Bullshit habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Da fragt man sich ernsthaft
wieviele TG´s der Autor wohl schon hinter sich hat. Einfach peinlich!!!!
wilke, 03.07.2011 - 10:36 Uhr
hallo sebastian, neben den materialien, spielt die passform die vermutlich wichtigste
rolle. ich kenne die von dir aufgefuehrten anzuege leider nicht, habe sie mir aber im
i-net angeschaut. die passform auf den PR fotos ist eher schlecht das material kann ich
nicht beurteilen, jedoch muss dir bitte klar sein, dass die beste verarbeitung und das
beste material dieser welt voellig egal sind wenn die passform/schnitt des anzuges nicht
passt. es ist nur ein rat: wenn du auf der suche nach passenden anzuegen bist, dann
konzentriere dich auf etablierte hersteller, du wirst viel geld sparen wenn du diesen rat
befolgst...
Derzeit sind wohl nur santi, ursuit und dui potentielle und sehr gute
kandidaten. dui hat m.E. immernoch eine hervorrangende passform, details wie manschetten und
fuesslinge sind jedoch nicht mehr zeitgemaess. ich hoffe dir ein wenig geholfen zu
haben. lg wilke
Sebastian, 26.06.2011 - 18:22 Uhr
Hallo,
kannst du etwas über die DIR-Tauchlichkeit von Anzügen wie dem Aquata
EXT Eco (Cordura) oder den Whites Fusion Anzügen sagen? Diese Materialen können
ja weder dem trilaminat noch dem neopren zugeordnet werden.
Gruß, Sebastian
Tyrone, 23.05.2011 - 14:07 Uhr
Werter Sylvio, auch im Bereich der thermischen Dämmung ist der Begriff
\"Isolierung\" durchaus zulässig - wie z.B. Fassadenisolierung,
Fussbodenisolierung uswusw.
Der Begriff \"Dämmung\" wird dagegen
hauptsächlich im Zusammenhang mit Schalldämmung verwendet.
:-)
Und ja - die
Seite ist wirklich gut. Sehr gut sogar.
Sylvio, 24.03.2011 - 16:32 Uhr
Du schreibst: \"Beim technischen Tauchen werden überwiegend
Trockentauchanzüge eingesetzt, die im Vergleich zu Nass- bzw. Halbtrockenanzügen
über wesentlich bessere Isolationseigenschaften verfügen. In Kombination mit
einem jeweils der Wassertemperatur angepassten Unterzieher wird die gewünschte
Isolationsstärke gewählt.\"
Das isat falsch. Isoliert wird gegen Strom
und gesperrt gegen Feuchtigkeit. Gegen ein Temperatutgefälle dämmt man.
Aber
ansonsten verdammt gute Seite mit herrlich viel angesammeltem Wissen. Danke.
Wilke Reints, 23.12.2010 - 16:37 Uhr
Der CF200 ist unter Wasser vertretbar, allerdings sollte beim Kauf beachtet werden, dass
der Anzug sehr schwer wird wenn er nass ist und auch sehr schlecht trocknet - für die
unter uns die keinen Trockenraum haben ggf. beachtenswert... LG Wilke
Trilaminator, 22.12.2010 - 12:35 Uhr
Der DUI CF200x also ein Neoprener mit 2mm Dicke verhält sich wie ein Trilaminat Anzug
auch auf tiefe verändert sich das material NICHT mehr! Im Winter ist ein CF200x dem
TRILAMINAT Anzug wirklich vorzuziehen den er ist einfach \"kuschliger\"
Ich
war auch viele Jahre und zich hundert TG´s ein großer Fan von Trilaminat aber
die Vorteile eines Neopren Trockis kann man nicht von der Hand weisen! Aber auf keinen
Fall dicker als als 2mm !!!
Nano, 20.12.2010 - 01:24 Uhr
Ja, aber im Vergleich zum Trilaminat brauche ich im Flachen ja auch weniger Luft im Anzug
um die gleiche Isolation zu erreichen, also nicht zwangsläufig mehr Blei. Das
Abtauchen sollte eh weniger problematisch als die Deko sein, weil man da noch ein paar
zusätzliche kg Abtrieb durch das Gas hat.
Markus Eberhardt, 07.12.2010 - 22:13 Uhr
Naja, es kommt zur Überbleiung da man an der Wasseroberfläche (das Neopren ist
in seinem \"Ausgangszustand\") mehr Blei benötigt, um abtauchen zu
können. Wenn bei steigendem Wasserdruck das Neopren komprimiert wird, braucht man das
überflüssige Blei nicht mehr, da man einen höheren Abtrieb hat.
Nano, 10.11.2010 - 00:01 Uhr
Eine Frage zur Entscheidung Neopren/Trilaminat: Warum ist Neopren problematischer bzgl.
Isolationsverlust/Überbleiung? Insgesamt habe ich ja keinen Isolationsverlust, weil
das komprimierte Neopren durch Luft ersetzt wird. Das Neopren wird zwar auf Tiefe
komprimiert, aber dafür braucht man ja insgesamt weniger Luft im Anzug (im Vergleich
zum Trilaminat), um die gleiche Isolation zu erreichen. Wodurch kommt es zu einer
Überbleiung?