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Wie genau sieht diese "leash" eigentlich aus?

Eigentlich eine schnell zu beantwortende Frage, aber wie das immer so ist, sind die Details dann doch so wichtig und interessant, dass sich dieser kleiner Bereicht lohnt.

Ich habe lange Zeit keinen Bericht erstellt, obwohl ich immer wieder regelmäßig zu dem Thema angemailt werde. Der Grund für meine Zurückhaltung ist recht banal, meine eigene leash war wirklich billig aufgebaut.

Ich bin jahrelang mit einem Karabiner in einer geknoteten Schlaufe getaucht. Fast schon peinlich, aber was soll ich sagen, es funktionierte immer sehr gut. Die beigefügten Bilder zeigen übrigens meine alte leash. Ich habe anstelle eines starren Seils ein starkes Gummiband verwendet, so dass ich die leash im eingeklickten Zustand nach vorne in mein Blickfeld ziehen konnte. Das ist recht komfortabel, schnell und sicher weil die Stages für eine Blickkontrolle nie ausgeklickt werden müssen.

Aber Dank Tobias Ziegler bin ich nun auch auf eine "delux" Variante umgestiegen. Es ist nämlich auch zulässig mit einer schönen leash zu tauchen, die dann auch die Berechtigung hat auf diesen Seiten vorgestellt zu werden.

Wer eine leash selber bauen möchte benötigt nur sehr wenige Teile, spezielles Werkzeug o.ä. ist nicht erforderlich.

Materialien

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DIR-M. COM - advanced technical diving -
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Die Bilder zeigen bereits die fertiggestellt leash, ich habe dafür ca. 15min. benötigt um die Komponenten zusammenzustellen und eine fertige leash in der Hand zu halten. Ist also wirklich einfach und ich glaube nicht, dass es erforderlich ist die einzelnen Arbeitsschritte zu erläutern.

Achtet beim Nachbauen bitte auf ein paar Dinge:

Ihr solltet einen transparenten Schlauch verwenden, so könnt Ihr den Kreuzknoten der die Leinen miteinander verbindet immer im Auge behalten, an der leash hängen immerhin Eure wesentlichen Dekogase.

Die Enden von dem Kreuzknoten bitte lang abstehen lassen, durch den Schlauch ist der Knoten nahezu perfekt eingebettet, durch die langen Enden wird sich der Knoten niemals öffnen .

Befestigt den Ring oder alternativ den Karabiner als letztes mit der Caveline, dazu einfach die Technik verwenden, wie sie auch bei den Atemregler-Karabinern verwendet wird. (Wenn jmd. weiß wie dieser Knoten genannt wird, dann wäre ich demjenigen sehr dankbar wenn er's mir mitteilen könnte).

Macht die leash nicht zu lang, wenn's zu lang wird, dann drücken die Stages recht unangenehm auf den inneren Oberschenkel, mit der Zeit wird das wirklich unangenehm.

So nun viel Spaß beim Tauchen und wer weiß, vielleicht baut der eine oder andere die leash nach, würd' mich freuen...

Liebe Grüße

Wilke Reints

 

Kommentare

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Anmerkung:

Bereits erfolgte Kommentare:

dr3do, 09.07.2014 - 13:26 Uhr
@Flachwasserakrobat: Ich weiß nicht wie es den anderen Lesern (oder sogar dem
Seitenbetreiber) hier geht, aber ich habe deinen Ansatz/Vorschlag nicht als
\"pöhse Kriegtik\" verstanden. Machst dir Gedanken und hinterfragst… find\'
ich grundsätzlich gut.

Flachwasserakrobat, 08.07.2014 - 22:29 Uhr
Hallo dr3do, vornweg: Ich möchte um Himmels Willen nicht die hier vorgestellte
Lösung kritisieren! Das steht mir mangels jeglicher Erfahrung überhaupt nicht
zu! Mein Anliegen war lediglich, eine vorstellbare Abhilfe für das weiter unten
angesprochene Problem, das die Befestigung des Ringes mit einer Caveline eine
Schwachstelle darstellen kann, zur Sprache zu bringen. Schrumpfschlauch wird gerade im
professionellen Bereich in verschiedenen Wandstärken angeboten. Die Angabe der
Wandstärke im Datenblatt bezieht sich immer auf den Zeitpunkt nach dem
vollständigen und ungehinderten Schrumpfen. Ich habe hier Schrumpfschlauch mit 25,4
mm Durchmesser und einer Schrumpfrate von 2:1. Dieser hat nach dem ungehinderten
Schrumpfen auf 12,7 mm eine Wandstärke von 0,98 mm. Das ergibt eine nicht zu
verachtende Steifigkeit. Falls jemand Interesse hat versuchsweise damit eine Leash
anzufertigen, stelle ich den Schrumpfschlauch gern bei. Ist wie gesagt nur ein Vorschlag.
Kritik steht mir nicht zu.

dr3do, 08.07.2014 - 13:13 Uhr
@Flachwasserakrobat: Der Vorteil, zumindest vom subjektiven Empfinden, an Gartenschlauch
ist eine gewisse Steifigkeit – unter Wasser mit eingeschränkte Tastfähigkeit
durch Handschuhe u.U. ein Vorteil beim Greifen. Kannst ja auch zwei-drei Lagen
Schrumpfschlauch nehmen, doch damit steigt halt wieder der Bastelaufwand. Die hier im Blog
aufgezeigte Lösung ist schon sehr gut. ;-)

Flachwasserakrobat, 07.07.2014 - 23:37 Uhr
@dr3do: Ich bin kein Tec-Taucher. Ich interessiere mich brennend dafür, aber da ich
erst wenige Wochen meinen Tauchschein habe, bleibt mir aktuell nur die Lektüre
einschlägiger Seiten. Soll heißen: Ich kann es nicht beurteilen. Was ich kann,
wäre den entsprechenden Schrumpfschlauch einem geneigten Tec-Taucher zur
Verfügung zu stellen. Ich hätte welchen zur Hand...

dr3do, 07.07.2014 - 14:33 Uhr
@Flachwasserakrobat: Gängiger Schrumpfschlauch ist halt rech dünn. Aber wenn du
dicken Schrumpfschlauch hast, warum nicht mal versuchen.

Flachwasserakrobat, 06.07.2014 - 23:52 Uhr
...und wenn man statt dem Gartenschlauch einen transparenten Schrumpfschlauch verwenden
würde? Der Boltsnap würde bei einem Schrumpfmaß von 2:1 wahrscheinlich
gerade noch durchgehen, ohne dass das Endmaß allzu groß würde.

Bernd, 14.07.2013 - 20:28 Uhr
Eine weitere Variante wird auf der DiveRite Seite beschrieben, hier liegt der Knoten
außerhalb - und damit gut sicht-/kontrollierbar - des Schlauchs:
http://www.diverite.com/education/sidemount/tips/stagebottleleash

Olaf , 12.07.2013 - 17:21 Uhr
Das sieht in meinen Augen nicht so besonders elegant aus. Das Ende mit der dünnen
Schnur \"anbinden\" ... ist definitiv eine Schwachstelle.

pierre, 29.04.2013 - 13:26 Uhr
ja warum nicht - genauso gut ...

Steffen, 28.04.2013 - 23:59 Uhr
Die Enden mit Garn annähen? Die Idee hört sich machbar an, wenn der Schlauch
warm sich genug stauchen lässt. Denke das ist von Schlauch zu Schlauch
unterschiedlich. Meine Idee wäre gewesen den Knoten im Schlauch fest zu ziehen und
dann das Seil erst abzuschneiden. Man könnte u.a. mit ner Häckelnadel
nachhelfen. Gruß Steffen

pierre, 28.04.2013 - 21:21 Uhr
moin... hmm keine Ahnung ob die mail angekommen ist . also : Seil abmessen . Boldsnap
einfädeln . Kreutzknoten . Die Enden mit Garn annähen . Schlauch im Wasserbad
erwärmen und über Seil mit Knoten schieben . Schlauch mit Seil wieder
erwärmen und den Schlauch Richtung Boldsnap runterschieben . Nun die Schlaufe
über den Ring einfädeln . zuziehen . Schlauch wieder in Position drücken .
Fertig : http://i146.photobucket.com/albums/r257/spider_17/Kopievonleash_zps3b51a8d7.jpg

Wilke, 25.04.2013 - 23:09 Uhr
Hm, ich hab es noch nicht so ganz verstanden, schick mir doch ein Foto, dein
Einverstaendnis vorausgesetzt, wuerde ich es dann hier online stellen... LG Wilke

pierre, 25.04.2013 - 21:19 Uhr
Hallo... ich habe den Leash ohne die Verbindung mit der Caveline ... wenn man den fast
fertigen Leash mit Schlauch in heißes Wasser legt - wird er warm und lässt sich
(ok nicht problemlos) über dicke Knoten ziehen , auch ein wenig stauchen ... dadurch
hab ich auch das andere Ende um die Öse bekommen ... hmm kann/soll ich mal ein Bild
verlinken oder hochladen oder an Dich schicken ? (ich weis nicht mehr ob ich den Ring oder
den Snap als letztes genommen habe)gruß pierre

Peter, 25.04.2013 - 10:11 Uhr
Hi Steffen, Daniel hat das wohl recht, das mit den Schlauch dürfte schwer werden,
hast Du ne Idee wie man\'s machen könnte?

Daniel, 24.04.2013 - 14:22 Uhr
@Steffen ...weil du dann den Gartenschlauch nicht um/über das geflochtene Seil
bekommst! Da weder Karabiner, noch der Ring DURCH den Schlauch passen, kannst du jeweils
nur eins direkt mit dem geflochtenen Seil verbinden. Für das jeweils andere Teil
benötigst du die Caveline. Oder hab ich jetzt einen Gedankenfehler? Gruß,
Daniel

Steffen, 24.04.2013 - 09:12 Uhr
Hallo Wilke, ich hab mir die Leash einfach mal blind nachgebaut, funktioniert
wunderbar! Hatte vorher eine ähnliche wie du, aber das mit dem Schlauch + Ring ist
deutlich angenehmer. Als ich nach dem Tauchen am See stand fragte ich mich jedoch nach
dem Grund warum der Ring mit Caveline festgemacht wird und nicht einfach durch die
Reebleine gezogen wird? Dann gäbe es einen Knoten weniger, eine Stelle weniger die
defekt gehen kann. Entweder man zieht die Leine einfach durch den Ring oder so wie am
Karabiner. Oder spricht etwas dagegen? Gruß, Steffen

Rolf, 24.03.2012 - 17:49 Uhr
Hallo Wilke, wer immer dieser Rolf auch ist, ich bin es nicht. Nicht das wir
verwechselt werden. Liebe Grüße, Rolf

Rolf, 23.03.2012 - 19:43 Uhr
Hallo Wilke, immer wieder schön, eine Anleitung von Dir zu lesen. Hier oben stellst
Du die Frage nach dem Namen \"des\" Knotens, um zwei Teile mit Caveline zu
verbinden. Ich meine, es gibt keinen Namen dafür, sondern es ist einfach eine
Aneinanderreihung von Leinenwürfen die man vielleicht so beschreiben könnte:
erst kommen 2 halbe Schläge durch jeweils die selben Öffnungen, darauf ein
stinknormaler Hausfrauenknoten und abgeschlossen wird es mit einem Kreuzknoten, Enden
verschmolzen. Ich verwende für solche Fälle gern auch einen doppelten
Achterknoten (sieht hübsch aus), wichtig ist auch mir, dass die Leine doppelt
zwischen Objekt und Boltsnap läuft. Gruß, Rolf

Luke, 11.01.2012 - 23:10 Uhr
Die Reihenfolge habe ich mir schon im TMX 1 angewöhnt , wenn man mal schnell zum Fini
will und der unter einem Berg stages begraben ist

Wilke, 04.01.2012 - 09:58 Uhr
Hallo Luke, die Länge des leash ist auch abhängig von der
Körpergröße. Oftmals wird die leash aber auch nicht korrekt gelegt und nur
halbherzig nach hinten \"geworfen\". Lege die Flasche beim nächsten mal so,
dass die Ventile am linken Oberschenkel in der Innenseite aufliegen, erst dann liegt die
leash richtig. Wenn die Flaschen zu positiv sind, kann der von dir beschriebene Effekt
ebenfalls eintreten, dann die leere Stage in den Bauch D-Ring einklicken, aber bitte die
korrekte Reihenfolge beachten. (von Oben gezählt: Fini - leere Stage - Leash) LG
Wilke

Luke, 02.01.2012 - 13:33 Uhr
Hi hab mir meine Leash vor kurzem gemacht um mal ein Gefühl dafür zubekommen wie
es ist mit Stages zwischen den Beinen zu tauchen , beim ersten Tg´klappte es ganz
gut die Flasche bliebt in ihrer position und ich konnte gut flosseln beim zweiten
allerdings ist mir die selbe flasche immer in richtung kniekehle geglitten und hat meine
bewegungen blockiert!

Wilke, 26.07.2011 - 21:13 Uhr
Hallo Olaf, ich tauche primär mit Trockenhandschuhen und wenn ich die leash anlege
finde ich\'s einfacher, aber Dein Punkt ist valide, ehrlich gesagt finde ich deine
Argumentation sogar besser, weil die leash tatsächlich nie während des Tauchens
ausgeklickt wird, und die Verwechslungsgefahr mit dem Stagekarabiner wirklich gegeben ist.
Danke für den Tip!

Olaf Dube, 26.07.2011 - 19:27 Uhr
Hallo Wilke, Du sagst explizit, dass ein Boltsnap mit möglichst großem Auge
verwendet werden soll. Warum ? Die großen Boltsnaps werden verwednet, weil man da
beim Öffnen und Schließen leicht mit einem Finger hinein kommt. Die Leash wird
aber nach Deinen Ausführungen beim Tauchgang nie abgelegt, ein großer Boltsnap
ist also nicht zwingend erforderlich. Ich halte einen kleinen 90mm Bolötsnap
eigentlich für besser, weil die Verwechselungsgefahr geringer ist (alle anderen,
Stage und Fini, sind ja groß). Oder gibt es noch andere Gründe für den
großen Boltsnap ?